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Elf der deutschen Anbaugebiete
liegen ziemlich konzentriert im Südwesten, die restlichen beiden Gebiete im Osten von Deutschland. Um den 50. Breitengrad. Und
damit liegen sie auf der gleichen Höhe wie Labrador, wo immerhin ein recht rauhes Klima herrscht !
Dagegen sind die deutschen Weinanbaugebiete
ausgesprochen bevorzugt, denn ihr Klima wird durch den warmen Golfstrom im Atlantik entscheidend begünstigt. Jahresdurchschnittstemperaturen liegen hier, ebenso wie in den Anbaugebieten südlich des Alpenhauptkammes, um 10° Celsius.
Die Anbaugebiete liegen an steilen südlichen Hängen, in geschützten Tälern und fast immer in der Nähe eines Flusses, der das Klima temperiert. Das Wasser reflektiert die
Sonnenstrahlen und hilft damit, die Lichteinwirkung zu verstärken. Im Herbst steigen Dunst und Nebel auf und schützen die Reben vor frühem Frost.
Neben dem Klima der jeweiligen Gegend kommt es auch noch auf das Kleinklima des Weinbergs an:
Die Richtung und der Winkel der Sonneneinstrahlung, die Intensität des Lichtes, das von den Flüssen reflektiert wird, eine schützende Hügelkette oder ein bewaldeter Gipfel, der
den Wind ablenkt - all dies hilft den Trauben und dem späteren Wein, Geschmack, Fülle und Qualität zu erreichen. D
er Boden in den Markgräfler Anbaugebieten ist aufgrund der unterschiedlichen Topographie ausgesprochen vielschichtig.
Er bestimmt nicht nur das Gedeihen der Reben, sondern er beeinflußt auch den Charakter der Trauben und damit wesentlich den Geschmack des Weins. Dabei kommt es hauptsächlich auf die unterschiedlichen
Mineralien und Spurenelemente an, die eine Rebe aus der Tiefe des Bodens zieht. Und je länger die Trauben zum Reifen brauchen, um so mehr dieser aromabestimmenden Elemente werden aufgenommen. |
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